Irland-Blog

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Wie wir auswanderten, um die Welt zu erobern…

I can’t wait, for the weekend to end…

November 1st, 2009 at 15:04
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Oh mein Gott. Es ist Sonntag 15:00 Uhr deutscher Zeit und ich waere froh, dieser leidiger Tag waere bereits vorueber. Die Geschehnisse dieses Wochenendes in einen Artikel zu quetschen, den auch von der Laenger her noch jeder lesen kann / will ist schwerer als die Weltformel zu finden…glaube ich jedenfalls. Ich werde es dennoch versuchen.

Der Freitag begann mit grossem Stress. Ich habe mein Firmennotebook bekommen und konnte somit endlich mal meinen Arbeitsplatz “wohnlich” einrichten. Gott sei Dank hat meine Vorgaengerin (also die Dame, die vorher auf meinem Platz sass) eine Docking-Station hinterlassen. Luxus pur. Notebook drauf und ab geht’s. Dachte ich zumindest. Erst als ich das Notebook dann wieder runternehmen wollte, um mit meinen Kollegen ein Feierabend-Bier im Pub zu trinken, fiel mir auf, dass man dafuer einen Schluessel braucht. Ich glaub meine Managerin war begeistert als ich sie um 6 Uhr Freitags abends wieder in die Firma bat. Ich fand dann Gott sei Dank doch eine andere Loesung – der Sicherheitsdienst konnte helfen und so begann der eigentlich ruhig geplante Freitag abend im Pub. Ruhig geplant meint, dass Matthias und ich eigentlich nicht viel machen wollten – schliessliche ging am Sa morgen um 9:20 Uhr unser Flug nach Good old Germany vom Dublin Airport aus.

Der Abend wurde jedoch alles andere als ruhig. Nach 2 – 3 Pints im Pub entschlossen wir uns, noch Hunger zu haben. Also ab in den Superquinn und uns dann in der Penthouse – Wohnung von Koehli bekochen lassen. Dieser Plan war gut, er artete jedoch mit 4 Flaschen Wein und zwei “Four-Packs” Bier aus, was dem Aufstehen am Samstag morgen nicht unbedingt foerderlich entgegenwirkte. Es war dennoch ein sehr gelungener Abend – an dieser Stelle nochmal vielen Dank an meine Kollegen aus dem Sektor-Team die waehrend der Docking-Station Tortur auf mich gewartet und mir danach einen lustigen Abend beschert haben.

Samstag morgen um 6:30 Uhr klingelte dann auch schon wieder der Wecker. Nachdem ich mich muehevoll aus dem Bett gequaelt, ein Taxi gerufen und geduscht hatte ging’s dann auch schon im Taxi Richtung Flughafen – Kopfschmerzen und Magenverstimmungen inklusive. Beste Vorraussetzungen fuer den Bachelorball. Den Flug habe ich komplett verschlafen – meine Eltern warteten Gott sei Dank schon am Flughafen und so ging’s direkt los Richtung Ludwigsburger Schloss.

Nachdem wir uns kurz im Hotel niedergelassen und ich ein Dortmund-Trikot zum Abschluss von meinem Bruder bekommen habe – auch an dieser Stelle noch einmal 1000 Dank! – gingen dann die Feierlichkeiten los – mit den ersten 2 Flaschen Bier aus dem Kofferraum des Autos meiner Schwaegerin :-) . Das Bier hatte ich extra geordert, da alkoholische Getraenke auf dem Bachelorball Geld kosteten (Dublin-Preise quasi: Bier 0,33l – 3€, 1 Flasche durchschnittlicher Rosé-Wein: 19€). Den 2 Bieren folgten ca. 7 geexte Glaeser Sekt – und dann Begann der Spass, sowohl mit dem “Einlauf” als auch in meinem Kopf. Ich durfte als erster auf die Buehne und mir von namenhaften Vertretern der deutschen Wirtschaft (*raeusper*) die Hand schuetteln und zu meiner Bachelor-Note von 2,3 gratulieren lassen. Hier habe ich Matthias wieder mal unglaublich deklassiert – ausserdem wurde mir spaeter gesagt, dass ich ein gutes Bild auf der Buehne abgegeben habe. Der Anzugkauf hat sich also gelohnt. Ich darf mich nun also offiziell Bachelor of Science nennen – Wissenschaft *haha*. Naja, danach wurde es dann 2 Stunden langweilig weil jeder einzeln sein Zeugnis erhielt. Aber ok, ich war die Haelfte der Zeit sowieso nicht anwesend – sowohl koerperlich als auch geistig, denn kurzfristig war ich wirklich sehr voll…dann begann das Essen und das Programm – ich weiss nicht wie man geschaetzte 35.000€ so zum Fenster rauswerfen kann. Naja, was soll’s. Ich hatte vor dem Essen schon 6,90€ gut in 3 Currywuerste investiert :-D .

Danach wurde ich dann zum Tanzen gezwungen – by the way, die Band war auch nicht so der Hammer und spielte keine wirklich gute Tanzmusik. Naja, was solls. Der Abend war dann gegen 2 Uhr vorbei – und ich uebelst im Arsch…das hat sich leider bis jetzt noch nicht geaendert. Aber was soll’s, dafuer gibt’s ja den Sonntag.

Anbei noch ein paar Impressionen von der Party (ein Bild von Freitag ist auch dabei…).

Geniesst die Bilder :-) .

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