Ich seh die Sonne schon am Horizont…
Februar 17th, 2010Wieso ist eigentlich am Ende des Geldes immer noch so viel Monat uebrig? Bevor ich nach Dublin kam, dachte ich, ich koennte meine Altlasten durch das hoehere Gehalt schnell ueber Board werfen -
Wieso ist eigentlich am Ende des Geldes immer noch so viel Monat uebrig? Bevor ich nach Dublin kam, dachte ich, ich koennte meine Altlasten durch das hoehere Gehalt schnell ueber Board werfen -
…so wuerde es Hank Moody ausdruecken. Dieser grosse Schrifsteller, der lediglich eine Fiktion der Schreiber von Fernsehserien ist: er ist so, wie alle sein wollen. Sex, Drugs and Rock ‘n’ Roll regieren sein leben – stets herrscht das Chaos (bei ihm nur wegen der vielen Frauen
) und dieser charismatische, nette Herr wird immer wieder vom Pech verfolgt – man muss ihn quasi lieben.
21:00 Uhr. Pete Doherty betritt die Buehne der ‘Academy’. Dieser kleine Konzertraum ist absolut genial und nicht mit deutschen “Hallen” zu vergleichen – man steht hier naemlich 2m von der Buehne entfernt.
Pete ist nicht nuechtern, aber auch nicht besoffen, auf Crack, Koks oder H. Sagen wir er ist ‘lustig angeheitert’. Adrett gekleidet wie immer. Mit Anzug, Krawatte und Hut. Es wirkt alles wie immer bei Pete – und doch ist es irgendwie anders.
.. und ich auch. Doch nun ist der Schnee auf den Strassen getaut und ich melde mich auch mal wieder bei euch. Dieser besagte Schnee verursachte auch, wie bereits eindrucksvoll in der TAZ beschrieben, noch nie zuvor gesehenes Strassenchaos. Eine Woche lang Temperaturen von knapp unter 0°C verursachten aber noch weitreichendere, unvorhersehbare Schaeden.. Naja ganz so dramatisch ist es nicht, doch es zeigt wieder mal, was fuer ein tollpatschiges Voelkchen die Iren doch sind.
In meinem letzten Artikel konntet ihr ja lesen, was gerade auf Irlands Strassen abgeht – und damit die WG nicht im Schatten solcher Geschehnisse steht, wollte ich dann natuerlich nicht ohne Schlagzeilen, zumindest WG-intern, davonkommen.
Anbei ein Zeitungsartikel, damit ihr wisst, wie unser Leben in Irland momentan ist. Ich koennte es nicht treffender formulieren. Vielleicht versteht ihr dann auch, warum ich einen Unfall gebaut habe…ja, das habe ich – darueber aber mehr in einem gesonderten Artikel – viel Spass beim Lesen.
Was Madonna singt, halte ich ja immer noch fuer ein Geruecht: “Time goes by, so slowly…” kann ich einfach nicht bestaetigen. Die Zeit laeuft und laeuft und laeuft – sie hat anscheinend ihren inneren Schweinehund, gegen den ich vor jedem Lauf kaempfen muss, besiegt und wird immer immer schneller. Und wenn man denkt es geht nicht mehr schneller, setzt sie dem ganzen die Krone auf und laeuft neue Bestzeiten.
Hallo lieber Leser
,
auf diesem Wege wuensche ich euch ein erfolgreiches, glueckliches, gesundes, tolles Jahr 2010!
Wenn alle Gaeste ausgeflogen sind, finde ich bestimmt auch nochmal Zeit, einen etwas laengeren Artikel zu verfassen…bis dahin wuensche ich euch alles Gute!
Natuerlich soll nicht vorenthalten werden, dass – als Dominik krank war – wir im Krankenhaus 6 geschlagene Stunden warten mussten, nein, auch hier ist man nicht richtig auf den Winter vorbereitet. Als ich gestern mit dem Taxi zur Arbeit gefahren bin, ist mein irischer Postkutscher mit ca. 30 km/h durch Dublin gegurkt, weil es ein wenig glatt war…
Woran erkennt man, dass es bald wieder soweit ist, Weihnachten steht vor der Tuer? Richtig! Daran, dass der Dominik krank im Bett liegt. Jedoch nicht nur daran, sondern auch daran, dass es sogar hier in Irland geschneit hat. Also nicht so, wie man das aus Deutschland kennt, wenn es denn dort mal schneit – nein, schon etwas weniger. Und dennoch herrscht hier Chaos auf den Strassen. Lustig lustig. Damit ihr mal seht, was man hier unter Schnee versteht, hab ich euch 2 Bilder mit hochgeladen.